Tolles aus der Knolle


Süßkartoffel, Yakon & Topinambur


Sie sind Genießer*in und leidenschaftlicher Gärtner*in? Dann sind diese Bodenschätze genau das Richtige für Sie! Probieren Sie doch mal tolerante Kartoffeln oder Spezialitäten wie Süßkartoffel oder Yakon aus.

Süßkartoffel

Ipomea batatas

Foto: © Volmary

 

Süßkartoffeln sind ein Trendprodukt und aus der vegetarischen Küche nicht mehr wegzudenken. Aber: Man muss kein Vegetarier*in sein, um der Süßkartoffel zu verfallen!

Die Süßkartoffel enthält wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen und Folsäure sowie die Vitamine C und E. Und sie ist ausgesprochen lecker.

Um Sie im Garten zu kultivieren braucht es nicht viel. Der Anbau ähnelt dem der Pflanzkartoffel, außer dass Süßkartoffeln nicht angehäufelt werden müssen. Ungefähr drei Monate nach der Pflanzung kann bereits geerntet werden. Eine Pflanze bildet 500 – 1.000 g der fantastischen Knollen.

Standort: Sonne – Halbschatten

Wo kann gepflanzt werden?

Im Garten, im Topf auf dem Balkon oder im Hochbeet. Das Hochbeet sollte dabei eine Tiefe von mindestens 30 cm haben.

 

 

Yakon

Smallanthus sonchifolius

Foto: © Volmary

 

Yakon? Noch nie gehört? Macht nichts, einfach mal probieren! Denn die ursprünglich aus Südamerika stammende Knolle kann roh, gekocht und gebraten verzehrt werden. Ihr Geschmack erinnert an Birnen und die Konsistenz an Äpfel – also fruchtig frisch und knackig.

Yakon ist sehr kalorienarm und auch für Diabetiker bestens geeignet. Durch den hohen Anteil von Oligofructose, einem Zuckerersatzstoff, sind die Yakon-Knollen herrlich süß.

Standort: Sonne -Halbschatten

Wo kann gepflanzt werden?

Der Anbau erfolgt in Beeten mit nährstoffreicher Erde und die Pflanzen sollten in einem Abstand von ca. 50 cm eingesetzt werden. Im September und Oktober blühen die Pflanzen und ihre Blüten erinnern an Sonnenblumen. Die Ernte erfolgt nach den ersten Nachtfrösten.

 

 

 

Topinambur

Helianthus tuberosus

Foto: © Volmary

 

Revival einer fast vergessenen Delikatesse. Bereits im 17. Jahrhundert war die Topinambur in Frankreich bei Feinschmeckern beliebt. Im weiteren Verlauf wurde sie nach und nach von der Kartoffel von vielen Speisekarten verdrängt. Seit geraumer Zeit findet man sie aber wieder auf dem Teller. Und das aus gutem Grund. Denn die Topinambur überzeugt durch viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Deshalb ist sie auch bei Diabetikern sehr beliebt. Wie sie schmeckt? Ein bisschen wie Artischocke.

Standort: Sonne

Wo kann gepflanzt werden?

Topinambur ist leicht anzubauen und in der Pflege recht anspruchslos. Am wenigsten Arbeit haben Sie, wenn Sie der Pflanze einen mit einer Wurzelsperre umrandeten Platz zuweisen. Topinambur wird bis zu drei Meter hoch und kann auch gut als Sichtschutz entlang des Gemüsegartens gepflanzt werden, zudem ist es eine reichblühende Staude mit gelben Blüten, die aufgrund Ihrer Höhe eine tolle Fernwirkung besitzt. Geerntet wird nach Bedarf ab Oktober den ganzen Winter lang. Ob die Knollen erntereif sind, sagt das Laub. Wenn es anfängt, braun zu werden, kann die Ernte beginnen.

 

 

 

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